Mein erstes Chilli sin Carne de la Muerte

Eines meiner ersten Veganen Rezepre, das Chilli sin Carne de la Muerte !!!!

Es hat 2013 in der Facebook Gruppe „Veganes Tellerchen“ so nen Hype ausgelöst und war quasi der Startschuss für meine Facebookseite die in erster Linie mein ganz persönliches wenn auch öffentlich zugängliches Veganes Kochbuch sein sollte.

Das Rezept für dieses göttliche, aber sauscharfe Chili sin Carne de la Muerte

1 Große Dose Kidneybohnen
2 große Dosen Tomaten im eigenem Saft
Eine Dose Gelben Mais
2 Große Zwiebeln
2 Paprika´s
1 Bund Lauchzwiebeln
10 Knoblauchzehen
250 g Sojagranulat
500 ml Gemüsebrühe
Frische Kräuter Petersilie, Minze, Majoran
2 getrocknete rote Chilischoten

Und viel gutes Olivenöl

Für die Sojahackmarinade
200 ml BBQ Sauce
200 ml Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 TL Steakgewürzmischung
1/2 Chilischote

Und für den Sauerrahm
250g Sojajoghurt
Einen Schuss Olivenöl
Zitronensaft
2 große Zehen Knoblauch,
2 Blättern frischer Minze
halben Hand voll frischer krauser Petersilie
eine gehackte Chilischote zum drüberstreuen

Zubereitung:

Erstmal bereite ich generell alles was gesäubert & geschnibbelt werden muss soweit vor das ich hinterher kein Chaos habe…

Da ich leider nur 2 mittelgroße Töpfe habe statt einem großen kommen diese beiden auf den E-Herd bei Stufe 3, und bekommen nen ordentlichen Schuss Olivenöl in dem ich den in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch goldbraun anbrate.

Nach und nach haue ich das vorbereitete Gemüse dazu, die Paprikas, Zwiebeln, Lauchzwiebeln und dünste alles einen Moment mit an, das ganze wird dann mit 500 ml ( also bei mir 2 x 250 ml ) Gemüsebrühe abgelöscht und die Dosentomaten mit Saft dazu, Deck drauf und das ganze jetzt gute 40 – 60 min auf Stufe 2-3 köcheln lassen so das es halt leicht simmert.

Das Sojagranulat wird in einem Liter Gemüsebrühe für circa 10-15min ausgekocht und dann in einem feinem Sieb ausgedrückt so gut wie es geht und dann in einem ausreichend großen Gefrierbeutel ( ich nehme die wo 1 l reinpasst die selbst stehen können ) füllen, zusammen mit der BBQ Sauce, dem Olivenöl, dem gehacktem Knoblauch und der Gewürzmischung. Luft aus dem Beutel drücken, Reißverschluss zu und ruhen lassen.

Heute koche ich das Chili gleich etwas kräftiger und packe das trockene Granulat einfach direkt in die Sauce, das ist noch besser für die Konsitenz

Den Sauerrahm mache ich wie folgt.
Joghurt, die Kräuter, das Öl und den Knoblauch grob geschnitten in einen Messbecher füllen und mit dem Stabmixer das ganze pürieren und zum Schluss mit nem guten Schuss Zitronensaft das ganze nochmal 1 – 2 min mixen und in eine Schale füllen die dann in den Kühlschrank stellen zum ziehen lassen.

Wenn das Gemüse so weit ist ( ich mag es wenn es am ersten Tag noch Biss hat ) hau ich die abgetropften ( UND ABGEWASCHENEN ) Midneybohnen und den Mais dazu und beginne das Sojahack in kleinen Portionen scharf in einer Pfanne anzubraten, in kleinen Portionen deswegen weil sonst die Masse an Marinade verhindert das Teile vom Granulat Kross und somit auch für den Geschmack wichtige Röstaromen verloren gehen würden mit in das Chili zu tun, die Hitze könnt Ihr sobald das „Hack“ drin ist komplett ausschalten weil die Resthitze reicht um das Chili noch 20 min bis der Reis oder welche Beilagen ihr auch immer macht ziehen zu lassen.

Chili, wird übrigens wie alle Eintöpfe besser je öfter man es aufwärmt und lässt sich auch super auf Vorrat einfrieren…

So ein Rückblick macht echt Spaß, schon fast 4 Jahre her aber immer noch super das Chilli sin Carne de la Muerte…

Viel Spaß beim Nachmachen
Euer Stefano

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