ICH BIN MÜDE, BOSS… AM MEISTEN MÜDE BIN ICH, MENSCHEN ZU SEHEN, DIE HÄSSLICH ZUEINANDER SIND. DER SCHMERZ AUF DER WELT UND DAS VIELE LEID, DAS MACHT MICH SEHR MÜDE. ES GIBT ZUVIEL DAVON. ES IST ALS WÄREN IN MEINEM KOPF LAUTER GLASSCHERBEN

”ICH BIN MÜDE, BOSS… AM MEISTEN MÜDE BIN ICH, MENSCHEN ZU SEHEN, DIE HÄSSLICH ZUEINANDER SIND. DER SCHMERZ AUF DER WELT UND DAS VIELE LEID, DAS MACHT MICH SEHR MÜDE. ES GIBT ZUVIEL DAVON. ES IST ALS WÄREN IN MEINEM KOPF LAUTER GLASSCHERBEN.“
Michael Duncan in „The Green Mile“

Hallo Ihr lieben zehntausenden Follower!

Ich habe mich wochenlang sehr zurückgezogen. Nicht nur hier, also beruflich, sondern auch privat und dort vielleicht sogar noch mehr.

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Das lag unter anderem daran, dass ich mehrere Wochen im Krankenhaus lag. Nicht so wie nach einem Unfall, wegen Krebs oder anderer Dinge, die einen ins Krankenhaus bringen können.

Mich hat eine dauerhafte Schwermut und tiefe Traurigkeit erfaßt, die ich durch meinen Erfolg mit Stefano Vicinoadio’s Veganes Experiment, meinen Büchern und meinem neuen Blog nicht verstehen konnte.

Es lief doch alles eigentlich ganz gut!

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Letztendlich hat mich diese Schwermut und Traurigkeit fast so weit gebracht, dass ich nicht mehr leben wollte – nicht mehr leben konnte.

Ich habe mich mal wieder mehr und mehr zurückgezogen.
Von meinem sozialen Umfeld und meiner Arbeit. Ich verbrauchte meine Ersparnisse, statt neue Jobs anzunehmen. Nur um keinen Kontakt zu anderen Menschen haben zu müssen, die etwas merken könnten. Wenn mein Manager nicht irgendwann die Notbremse gezogen hätte, wer weiß wo das geendet wäre.

Nur die Gedanken an meinen Leitsatz „Stay true and never give up“, meinen Hundeopi und an allererster Stelle natürlich, an meinen Sohn, haben mich abgehalten dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Mich aus dieser Welt zu befördern, die sich für mich viel zu schnell dreht.

Nun gibt es seit Ende der Woche endlich eine Diagnose und das Kind hat einen Namen. Wie ich gerade lerne, begleitet mich diese Krankheit schon seit meiner frühsten Kindheit.

„Herzlichen Glückwunsch Herr Vicinoadio, es ist eine Dysthymie!“

Oder einfacher gesagt: Ich bin Vater einer (un)gesunden, properen, chronischen Depression, die anscheinend schon immer da war. Vieles was in meinem Leben nicht so gut oder schwerer, wie bei anderen lief, erscheint jetzt in einem klareren und anderem Licht.

Ich bitte alle Hobbyärzte und Psychiater/Psychologen ihre Ratschläge bitte für sich zu behalten. Das Ganze ist eh schon verwirrend genug.
Ratschläge wie sie in der veganen Szene immer gern mal kommen, wie probiere es mit einem Pyramidenmantra, das liegt alles nur an Chemtrails, du musst dir einen Aluhut aufsetzen und verbrenne dann den linken Zehennagel einer Hexe aus dem 13 Jahrhundert bei Vollmond, helfen mir leider nicht, da ich nicht dran glaube.

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Ich bin natürlich in ausreichender fachärztlicher und naturheilkundlicher Behandlung, vor allem aber kämpfe ich selbst wie ein Krieger, um zurück in Job und Brot, sowie in ein halbwegs „normales“ Leben zu finden.

Trotz allem geht und ging es hinter den Kulissen weiter und ich möchte mich hiermit einmal öffentlich für die tolle Unterstützung meines Teams bedanken, ohne die gar nichts gegangen wäre. Danke an meinen Manager Martin und meinen Freund und Verleger Alexander, dass ihr so hinter mir steht und so viel geschafft habt, während ich geschafft war!

Eine Entscheidung die im Krankenhaus gefallen ist, ist folgende: Das Experiment um Stefano Vicinoadio’s Veganes Experiment, so wie es jetzt gerade ist, ist am 31.12.2016 für mich definitiv zu Ende.

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Wer als erstes wissen will, wie es bei und mit mir weitergeht, sollte sich auf unten stehendem Link eintragen und bekommt dann direkt auch ein gratis E-Book mit 10 Rezepten geschenkt und mit der ersten Rakete, die am 1.1.2017 in den Himmel steigt, wird dann hier alles anders werden.

===> www.vgnexp.de <===

Die beste Erklärung zu meiner Krankheit habe ich in folgendem Video gefunden und möchte mich bei Armin Sengbusch bedanken, dass er die Worte gefunden, die mir seit Jahren fehlen, um zu erklären, warum ich bin wie ich bin.

Danke Armin und danke auch an mehr als 10.000 Follower hier auf Facebook und die vielen auf meinem Blog www.vgnexp.com, auf dem Ihr mir natürlich auch gerne folgen dürft!

Ich sende euch das bisschen Liebe, dass ich gerade aufbringen kann und viele Grüße und freue mich auf neue Abenteuer.

Euer
Stefano Vicinoadio

0 Gedanken zu „ICH BIN MÜDE, BOSS… AM MEISTEN MÜDE BIN ICH, MENSCHEN ZU SEHEN, DIE HÄSSLICH ZUEINANDER SIND. DER SCHMERZ AUF DER WELT UND DAS VIELE LEID, DAS MACHT MICH SEHR MÜDE. ES GIBT ZUVIEL DAVON. ES IST ALS WÄREN IN MEINEM KOPF LAUTER GLASSCHERBEN&8220;

  1. Alles Gute und viel Kraft! Schade dass es nicht geklappt hat vor zwei Wochen, aber Du weißt wo Du mich findest, wenn Du es möchtest.

  2. Alles Gute Stefano! Ich selbst habe 2012 meine Diagnose bekommen, was aber gut war, weil es sehr viel erklärt hat und ich am Ende besser mit mir umgehen kann. Dank guter Behandlung habe ich es einigermassen unter Kontrolle, so dass die Löcher nicht mehr so tief werden und ich nicht mehr so tief falle. Ich trete zwar noch rein, aber ich falle nicht mehr, ich stolpere ab und zu könnte man sagen 😀 Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deinen Weg! Und bin gespannt, wie es mit dir weitergeht. Liebe Grüße

  3. Ich kann dich gut verstehen! Das Thema Depression beschäftigt mich auch sehr viel. Es ist so wichtig sich dabei Hilfe zu holen, ich bin froh, dass du sie hast. Dass du öffentlich darüber sprichst ist ebenfalls Gold wert, ich habe neulich am World Mental Health Day auch versucht darauf aufmerksam zu machen, leider interessieren sich die Menschen aber mehr für Foodporn und Katzen: https://wiemandieweltauchsehenkann.wordpress.com/2016/10/10/world-mental-health-day/

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