Der Tag an dem meine Sehnsucht auf dem Jakobsweg nach einem Café Latte mit doppelten Espresso riesig war…

Während ich auf die Lieferung von neuen Verpackungsmaterial warte um die restlichen Bücher auf den Weg zu schicken, nutze ich die Zeit um mal wieder eines der Bilder zu zeigen, die ich auf dem Camino gemacht habe & eine Anekdote dazu zu schreiben…

An diesem Tag bin ich sehr früh los gewandert,
schon vor Morgengrauen lief ich verschlafen los, begleitet von vielen Hundert Schwalben & Sperlingen die mich lautstark aus der Stadt verabschiedeten in der ich im Refugio übernachtet hatte.

Natürlich war es viel zu früh und das kleine Café das zur Herberge dazugehörte hatte noch längst nicht geöffnet.

Auch wenn der Name „First Espresso Stop“ den Ihr im Buch noch öfter hören werdet, da noch nicht zum täglichen Vokabular gehörte, denn das kam erst als ich Sarah auf dem Weg begegnete, hatte ich an diesem Tag eine förmlich beissende
Sehnsucht nach einem Café Latte mit doppelten Espresso.

Für mich war es natürlich logisch,
ich würde diesem Verlangen nur nachgeben wenn ich ein Café finde das Pflanzenmilch als Option bietet.

Kaum hatte ich den Gedanken zu Ende gedacht und ein leises Stoßgebet gen Himmel gesendet, kam eine Bar in Sicht und wie man auf dem Foto sehen kann hatten sie Soja Milch & ich bekam was ich mir so sehnlichst wünschte…

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Hay leche de Soja, klingt auf den Camino wie ein HALLELUJA

Siehe da, manchmal auf dem Jakobsweg muss man eben nur ganz fest etwas wollen & drum bitten und schon bekommt man es direkt geliefert, das ist ein Teil der Magie die den Camino ausmacht.

Das man sich wieder an so kleinen Dingen wie einem Espresso mit viel Pflanzenmilch & „Milch“ Schaum freuen kann und dieses Gefühl einen weiterträgt, bis zum Ziel des Tages…

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