Mein letzter Schritt zu meinem ganz persönlichen Minimalismus. 

Vor einem halben Jahr legte ich durch ein erstes kleines Ausmisten im Kleiderschrank den Grundstein für meinen persönlichen Minimalismus, wo andere mit mehr und mehr kommerziellen Erfolg auch mehr konsumieren und kaufen, war es bei mir genau anders herum…!

Heute habe ich den ganzen Tag im Keller und Dachboden gearbeitet und die letzten Dinge die noch aus meiner Zeit vor Veganismus & meinem Interesse an Minimalismus stammen zur Abholung durch einen Dienstleister vor die Tür gestellt. Ich fühle mich um Tausende Tonnen Last befreit die mir auf den Schultern lagen.
Angefangen hat alles mit meinem Plan den Jakobsweg zu gehen und mir dadurch klar wurde wie gefesselt ich dich bin durch meinen Besitz.
Auch eine Untervermietung meines Wohnraumes wenn ich auf längere Reisen gehe, was in Zukunft mehr werden wird, war nicht möglich.
Als ich dann sechs Wochen auf meinem Camino mit den paar Dingen in meinem Rucksack super klar kam und regelrecht befreit war, wurde mir im letzten Drittel meiner Pilgerreise klar das sich was ändern muss.
Nun passt mein Privater Besitz, aus meinem Zimmer, die Küche nicht mitgerechnet in ca. 5 Umzugskartons so das ich wenn mir heute Nacht spontan die Idee kommt 3 Monate nach Asien zu reisen, ich alles einpacken und in den Keller einlagern kann der seid heute auch komplett leer ist.
Mein Zimmer für 250€ im Monat untervermieten kann ich nun auch und bin dadurch plötzlich so unfassbar frei und vor allem befreit.
Auch ein Umzug, sollte irgendwann mal einer anstehen ist nun kein Kraftakt bei der man der Gnade seiner Freunde ausgeliefert ist denn im Notfall könnte ich jetzt auch allein umziehen und all den faulen Ärschen denen ich schon beim Unzug half und die, wenn ich dann loslegen will 100 Ausreden parat haben warum sie nicht können oder wollen, den Stinkefinger zeigen.
Wer kennt das Drama bei Umzügen nicht?
Als die letzten Stücke vorhin vorne an der Straße lagen war ich einfach erleichtert das dieser nicht immer ganz einfache Trennungsprozess nun vorerst abgeschlossen ist.
Ich habe einiges verkauft, vieles gespendet und die wertvolleren Stücke an die Freunde verschenkt die in den letzten Monaten besonders für mich da waren wie meine Sehbehinderten Nachbarn die sich um Odin kümmern wenn ich zu viel zu tun habe oder krank bin die meine komplette HiFi Anlage sowie meine DVD Sammlung bekommen haben.
Auf den neuen freieren Lebensabschnitt erstmal einen Matcha und eine kleine Auszeit in Form von 15 Minuten Meditation.


Euer Stefano

0 Gedanken zu „Mein letzter Schritt zu meinem ganz persönlichen Minimalismus. &8220;

  1. Hast du schon mal darüber nachgedacht, deine Texte bei irgendwem lektorieren zu lassen? Ich finde es super schwierig sie zu lesen. Die Sätze sind viel zu lang, ganz häufig fängst du Sätze an und beendest sie einfach nicht und durch fehlende Kommata geht der Sinn verloren. Ansonsten echt schön, dass du uns an deinem Leben teilhaben lässt. Alles Gute!

    1. Hab ich tatsächlich denn ich bin mir meiner Rechtschreibschwäche durchaus bewusst, in meinen Büchern kommt auch ein Lektorat zum Einsatz beim Bloggen allerdings will ich das nicht das es das ganze verfälscht, ich gehe meistens später nochmal alles durch und korrigier die übelsten Fehler, alles andere gehört zu mir dazu und zeigt auch mit Lese&Rechtschreibschwäche kann man Erfolg haben 🙂

  2. Sehr erstaunlich ,wie dich das leben in so kurzer zeit ,beeinflusst ,bereichert hat ,augenscheinlich ,wenn ich deine worte hier lese !Konsequent, bist du auf jeden fall,nach deiner krankheit ,das alles als experiment gestartet zu haben und solche fortschritte ,wege beschritten zu haben ,verdient den höchsten respekt ,auch wenn du nicht als sogenannter held gefeiert werden willst ,veganismus etc !So aus dem arsch zu kommen ,verdient respekt ,und hat mich persönlich schon motiviert ,über vieles nach zu denken und sich selbst kritisch zu hinterfragen !

  3. Sehr bewundernswert. Ich hab auch viel zu viele Sachen, aber man kann doch so viel nochmal gebrauchen! Oder man wächst wieder rein in die Sachen… und und und. Wobei sich beim letzten Umzug rausgestellt hat, dass ich deutlich den wenigsten Kram in der Familie besitze. Hmmm.

    Was mich interessiert – man häuft doch im Laufe der Jahre recht viele Erinnerungsstücke an. Grade Fotos sind ja relativ unersetzbar… Wie machst du das damit? Und der ganze Papierkram? Zeugnisse, amtl. Bescheide, den ganzen „Tun Sie es zu ihren Unterlagen“- Kram und das „Dieses Schreiben ist 10 Jahre lang aufzubewahren“-Zeug, wie machst du das? Das wären bei mir schon 2 Kisten locker….
    Dann noch Lieblingsbücher, Lieblingsgeschenke und so weiter.

    Und was schenkt man eigentlich einem Minimalisten zu Weihnachten? (wobei, ich glaub dir würd ich nen guten Matcha schenken 😉 )

    1. Gerade für Papiere gibt es eine tolle Lösung, die nennt sich „Ersetzendes Scannen“ dabei gibt man seine Papiere an einen Dienstleister der nach bestimmten Normen Arbeitet die eine Digitale Lagerung dieser Papiere und die Entsorgung des Papierhaufens ermöglicht ohne das einem Nachteile entstehen können….!

      Weitere Infos bekommst du hier: http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=155991

      Das wird einer meiner nächsten Schritte sein, denn ja es kostet erstmal Geld, aber einen ganzen Schrank frei zu haben von Papierkram und dafür alles auf 2 Festplatten ( Gespiegeltes Backup ) lagern zu können die so groß sein dürfen wie Zigarettenschachteln ist ein unheimlicher Luxus !!!!

      Fotos sind für mich als Profifotograf natürlich sehr wichtig, aber meine ca. 1,5 Mio Bilder die sich in den letzten Jahren Privat wie Beruflich angesammelt haben lagern auch als Digitales Archiv auf mehreren gespiegelten Festplatten und ich habe alles was noch in alter Form vorhanden war digitalisiert/digitalisieren lassen und somit auch entsorgen können, ja es fällt einem erstmal schwer aber hinterher war ich sehr befreit und mir kommen Papierbilder in Zukunft nur noch gerahmt ins Haus 🙂

      Eine Umzugskiste mit Dingen von denen ich mich ( noch nicht ) trennen kann und dem wenigen von dem ich mich niemals trennen werde ( Hauptsächlich Dinge die meinen Sohn betreffen ) gestatte ich mir guten Gewissens im Keller gelagert zu haben, aber eben nur noch diese eine.

      Was man mir schenken kann als Neuminimalist sind Zbs. E Books, Kino/Konzertkarten, Erlebnisse generell, Zeit, das man für mich Kocht oder mich zum Essen einlädt 🙂

      Matcha habe ich so viel hier das ich ihn selbst kaum aufbrauchen kann dank Ayia Matcha 😀

      Viele Grüße
      Stefano

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