Grünkohl Seitan Teriyaki Style an Basmatiduftreis

Heute gibts mal wieder ein neues Rezept für euch.

Ihr habt lange genug Geduld gehabt und der Amateur Koch kommt ja dann trotz allem Stress, neuen Projekten & Ärger der letzten Tage wie der Boxclown aus selbigen geschossen und ehe ich mich versehe hab ich mal wieder kreative Resteverwertung in ein neues Rezept verwandelt das ich euch hiermit schenken möchte statt es einem meiner Kunden zu verkaufen… 🙂

Einfach so, weil geben seliger den nehmen ist…

Gestern durchforstete ich meine Schränke & den Kühlschrank nach Zutaten für ein schnelles Essen, wirklich viel Lust zu kochen hatte ich nicht und privat koche ich momentan fast ausschliesslich Asiatisch inspiriert…

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Ich hatte noch Reste vom frischen Grünkohl, etwas Seitan und Zwiebeln sowie Möhren die ich noch dank meines neuen Entsafters kiloweise in der Gemüseschublade meines Kühlschranks gelagert hatte und einen 10 Kilosack Basmatireis sowie Kokosöl…

Ich fing einfach an wie so oft ohne einen genauen Plan zu haben wo ich hinwill, das mache ich oft so und die meisten meiner Rezepte finden so Ihren Ursprung, was aus dieser typisch Norddeutschen Zutat wie Grünkohl & dem Rest an Zutaten geworden ist folgt jetzt….

Grünkohl Seitan Teriyaki Style an Basmatiduftreis

Ihr braucht für 4 Portionen

450g Seitan in Würfeln ( selbst gemacht oder gekauft )
250 g frischen Grünkohl
2 kleine Möhren
1 Daumengroßes Stück frischen Ingwer
2 Stängel Zitronengras
1 Gemüsezwiebel
1 EL frisch gemöserten Szechuan Pfeffer
4 – 5 EL Dunkle Sojasauce
200 ml Soja Reis Milch
1/2 EL Knoblauch/Chili Ground vom Asia Markt
3 EL Walnussöl
2 EL Kokosöl nativ gepresst
100 ml Teriyaki Sauce vom Asia Markt*
4 Tassen guten Basmatireis
Eine Prise Salz
 *Tipp: Drauf achten das keine Austernsauce / Fischsauce / Honig enthalten ist

Als erstes den Reis mit kaltem Wasser so lange waschen bis das Wasser klar bleibt.

Dann entweder im Reiskocher (Beste Anschaffung die man machen kann) oder in einem Topf im Verhältnis 1 Reis : 2 Wasser in eine Topf geben, eine Prise Salz & einen EL natives Kokosöl dazu geben, aufkochen, Hitze herunter stellen und bei mittlerer Hitze gar kochen bis das Wasser verdampft ist und warm halten ( Reiskocher ) oder warmstellen.

Die Seitan Würfel mit Sojasauce, dem Pfeffer und Walnussöl zusammengeben und kräftig mit der Hand in den Seitan einmassieren, das ganze macht ihr am besten mit einem Einmalhandschuh, dabei aufpassen den Seitan nicht zu zerdrücken oder die Struktur zu zerstören.

Die Zwiebel & Möhren schälen, halbieren & in Scheiben scheiden, das Zitronengras halbieren und andrücken, den Ingwer in mehrere feine Schieben schneiden.

In einem WOK oder einer großen beschichteten Pfanne das restliche Kokosöl schmelzen und bei voller Hitze richtig heiss werden lassen, darin dann den Ingwer kurz anbraten bis er Farbe annimmt, dann die marinierten Seitanwürfel, Zwiebeln & die Möhre dazu geben und alles kräftig anbraten, nun den gewaschenen Grünkohl grob hacken und dazu geben ein paar Sekunden anbraten dann mit der Soja Reismilch ablöschen und die Teriyaki Sauce, den Knoblauch Chili Ground sowie das Zitronengras dazu geben und aufkochen lassen, dann die Hitze halbieren und 5 Minuten ziehen lassen.

Mit Dunkler Sojasauce kräftig abschmecken, den Ingwer und das Zitronengras entfernen und mit dem Basmati Reis zusammen servieren…

Lasst mich wissen ob es euch geschmeckt hat.

Wieder sehr viel entspanntere Grüße von meiner Insel

Euer Stefano

0 Gedanken zu „Grünkohl Seitan Teriyaki Style an Basmatiduftreis&8220;

  1. Jetzt auch das Rezept mal zuende gelesen 😉 WOW, klingt megalecker, wird in jedem Fall mal ausprobiert!
    Kann man Teriyaki Sauce eigentlich auch selber machen? Wir haben neulich ein superleckeres Rezept ausprobiert, das auch „Teriyaki“ genannt wurde. Die Sauce war von den Zutaten her sehr ähnlich, dazu kamen noch fein gehackte Datteln für die Süße – fertig war das, was in besagtem Rezept als „Teriyaki“ bezeichnet wurde. Oder gibt es noch irgendeine Besonderheit, die Original Teriyaki auszeichnet?
    Freuen uns übrigens auch schon total auf die Grünkohl-Zeit 🙂

  2. So lecker, das sollte verboten sein!
    Ich und mein „Ich mag keinen Ingwer, ich mag kein Zitronengras“-Freund haben das ganze am Wochenende nachgekocht. Wie geil schmeckt das denn bitte?!! Wir haben uns ans Rezept gehalten und das ganze noch im Verlauf der Abends aufgegessen… zu zweit 😀
    Aber ist ja gesund- ist ja vegan 😉

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