Frank Elstner, Timo Franke, ich & das Punkrock Dinner in Bühl denn nach dem Punkrock Dinner ist vor neuen Plänen & Ideen.

Frank Elstner, Timo Franke, ich & das Punkrock Dinner in Bühl denn nach dem Punkrockdinner ist vor neuen Plänen & Ideen.

Nun sitze ich aktuell gerade in einem IC der Deutschen Bahn und befinde mich auf dem Rückweg nach Hamburg und habe ein wenig Zeit um meine Erlebnisse & Eindrücke ein wenig zusammenzufassen:

Dies hier ist ein Ersatzzug in dem ich sitze, weil der ICE mit dem ich fahren sollte Technische Probleme hatte.

Ein Ersatzzug, der dann eben nach 30 Minuten Fahrt auch Technische Probleme hatte und 1/2 Stunde in der Pampa stand, wer wie ich im Jahr 15. – 20.000 km mit der Deutschen Bahn unterwegs ist wird gelassener im Leben, wer sich in stoischer Geduld üben möchte sollte Bahn fahren, aber was Jammere ich.

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Nora, von Ihr werdet ihr in „Ich bin dann mal veg!“ mehr lesen war Monate lang in Indien unterwegs,
die Probleme dort beim Fahren mit dem Zug auf einen zukommen sind komplett andere deswegen lohnt es sich nicht sich hier in Deutschland aufzuregen, irgendwie kommt man hier nämlich immer dort an wo man hin will…

Das Punkrock Dinner war ein voller Erfolg für alle Teilnehmer, natürlich auch für Timo, sowie sein großartiges Team dem ich hier mal ein dickes Dankeschön aussprechen möchte für ihre tolle Arbeit.

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Für mich in so vielen Hinsichten auch, denn ich hab mich in Bühl wirklich sehr wohl gefühlt,
was letztendlich mit dem Menschen um mich herum steht und fällt.

Timo, sein Team & vor allem die Gäste die sich unsere Sieben Gänge haben schmecken lassen haben es mir sehr leicht gemacht mich dort direkt wie zu Hause zu fühlen, auch das fantastische Zimmer im Hotel Spinnerhof mit großer Terrasse mit einem tollen Blick ins Tal und bis nach Straßburg & sogar veganem Frühstück haben dann für den Rest an Wohlfühlfaktor gesorgt.

Nachdem ich am Vorabend früh ins Bett bin bin ich genau so früh aufgestanden und habe erstmal die Badewanne für eine Stunde ausgiebig genutzt um danach auf der großen Terrasse noch 30 Minuten zu Meditieren & zu lesen bevor mich Timo gegen 11:00 dann abholen kam.

Angekommen im Restaurant ging es denn auch gleich direkt los, kurze Besprechung wer was macht und Buchstäbliches „Ran an die veganen Buletten“ es gab viel zu tun, sieben Gänge vorzubereiten für 30 – 35 Personen sind kein Pappenstil.
Zu mindestens für mich, ich der ich niemals eine Ausbildung zum Koch gemacht habe kommt da schon mal ins Schwitzen.

Timo & sein Küchenchef Elias haben mich & das Chaos das ich so veranstalte wenn ich erstmal loslege gut ignoriert und haben mich einfach machen lassen und bis auf kleinere Pannen & Verzögerungen die hauptsächlich damit zusammenhingen das ich einfach in der fremden Küche nicht wusste wo was steht, war ich gegen 16:00 auch weitestgehend mit meinen Gängen durch so das ich einen Gang zurückgeschaltet habe und hier & dort den anderen beiden über die Schulter schauen konnte, denn ich nutze solche Gastkoch Events auch immer um von den jeweils anderen Köchen zu lernen.

Ganz nebenbei richteten wir dann auch einmal jeden Gang einmal komplett an, ich fotografierte jeden einzelnen, etwas wo ich dann meine Profiqualitäten voll einbringen konnte, und bereitete Postings auf meinen Seiten vor, die Bilder könnt ihr hier jetzt sehen & in den nächsten 14 Tagen werden wir alle 2 Tage ein Rezept zu den sieben Gängen für euch raushauen, das erste kam ja gestern hier auf dem Blog.

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Als die ersten Gäste gegen 18:30 kamen wurde ich dann doch etwas nervös und auch im Team stieg die Spannung denn schliesslich hatte sich Deutschlands größter Showmaster und „Wetten Dass“ Erfinder, Frank Elstner mit seiner Familie angekündigt was die anderen die Ihn noch nicht persönlich kannten in helle Aufregung versetzte.

Da ich die Ehre hatte Frank und seine Tochter auf dem Jakobsweg schon kennenlernen zu dürfen, wusste ich das diese Aufregung völlig unnötig war, denn Frank ist einer der entspanntesten, liebsten und freundlichsten Promis die ich in meinem Leben kennengelernt habe und ist ein äusserst angenehmer und wie man an seiner Neugier sieht, was meine Veganen Kreationen angeht, offener Mensch.

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Ich für meinen Teil freute mich einfach unheimlich das ich nun endlich für Ihn & seine Tochter, plus seine sehr sympathische Frau kochen zu dürfen und natürlich sie nach mehreren Monaten die mein Jakobsweg nun schon her ist wiederzusehen.

So fingen wir an die Küche langsam aufzuräumen und alles für den ersten Gang bereit zu stellen,
wir liessen den nach und nach eintreffenden Gästen etwas Zeit um anzukommen und baten dann alle in die Offene Küche vom Restaurant und bedankten uns für ihr kommen & ich bedankte mich besonders bei Frank und seiner Familie und brachte zum Ausdruck wie viel es mir bedeutete heute endlich für sie kochen zu dürften.

Nach viel Beifall der mir wie immer Tiefrote Ohren bescherte war es dann auch vorbei mit dem Gedankenchaos denn nun war ich voll Konzentriert und fing wie von selbst an zu Koordinieren & versuchte möglichst wenig Chaos zuzulassen oder zu selbst verursachen was auch super klappte.

Ich beobachtete die Gäste sehr genau und versuchte einzuschätzen ob es ihnen schmeckte und ob die viele Arbeit & Liebe die wir in jedes Gericht gesteckt haben gut ankommt, aber viele lächelnde Gesichter, laute & leise mit vollen Mündern gestöhnte Mhhh´s und Ohhh´s zeigten uns allen das wir gute Arbeit abgeliefert hatten und eine tonnenschwere Last wurde wie immer in diesem Moment von meiner Schulter genommen.

Auch wenn das manchmal für aussenstehende nicht zu erkennen ist, bin ich immer noch unheimlich aufgeregt und unsicher bei diesen Dingen, ganz egal wie bekannt ich bin & noch werde das wird wohl auch noch eine ganze Zeit so bleiben…

Der Abend war wirklich toll, die Leute waren nett, gut gelaunt und hungrig wie Wölfe, die weiteste Anreise waren knappe 500 km, was für ein tolle Kompliment oder ?

Wir hatten einen prominenten Gast der alle mit seiner ruhigen und netten Art begeisterte,
die Musik war super denn wir spielten natürlich passend zum Thema alte Skatepunksongs, alle lächelten, unterhielten sich angeregt und freuten sich über das Essen und die Nähe die durch die offene Küche und unsere Rundgänge an den Tischen zum Team entstand fanden die meisten wohl auch ziemlich gut.

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Auch das Serviceteam arbeitete super,
es gab nicht einen einzigen Zwischenfall und auch keine Pannen, kurz gesagt.

Es hätte nicht besser laufen können für den ersten Versuch war es besser als ich es je erwartet hätte, danke an alle beteiligten das Ihr diesen Abend so besonders gemacht habt.
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Timo & sein Team und natürlich auch von mir….

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