Mildes Grünes Thaicurry mit gebratenem Mockduck & Tempeh, Ocraschoten, Thaibasilikum, viel frischem Mangold und Koriander

Grünes Thaicurry mit gebratenem Mockduck & Tempeh, Ocraschoten, Thaibasilikum, viel frischem Mangold und Koriander.

In den letzten Wochen hab ich mich mehr und mehr an die Asiatische Küche herangewagt, obwohl ich diese Art der Lebensmittelzubereitung nicht als schnödes Kochen betiteln würde sondern eher als die Kunst die richtigen Lebensmittel zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden, mit Asiatischen gewürzen muss man schon umkönnen, das konnte ich bislang nicht wirklich von mir behaupten.

Seid einem knappen halben Jahr lebt allerdings mein Freund & Tätowierer Chris Perera bei mir in der WG, dieser stammt von seinen Root´s her aus Sri Lanka und von Ihm hab ich den nötigen Schub bekommen mich mit Koriander, Thaibasilikum, Zitronengras, Stinkfrucht und Kiloweise Chili´s & Ingwer auseinander zu setzen statt immer nur rumzujammern das es ich so Hunger habe auf geiles Thaiessen und das mein lieblingsrestaurant das diese Speisen so zubereitet das es mein herz laut YEAH schreien lässt, das Chay Village ist leider in Berlin Friedrichshaihn, also hier ein dickes Danke das er mich dazu gebracht hat zu lernen mit den Aistaischen gewürzen & Kräutern umzugehen….und dafür das wir uns einen Reiskocher gegönnt haben, der ist hier seid dem nämlich im Dauerbetrieb…

Heute gab es bei uns oben genanntes Grünes Thaicurry

Dazu braucht ihr für 4 Portionen folgende Zutaten.

2 Dosen Mockduck, eine Vegane Alternative aus Seitan zu Ente das super authentisch schmeckt und aussieht.
200g Tempeh natur
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Bund frischen Koriander
200g frischen Thai Mangold
200g frische oder TK Ocraschoten
1 Bund Thaibasilikum
2 EL grüne Thaicurry Paste
2 EL Kokosöl
500 ml Kokosnuss Milch

Das Öl in einem WOK zum schmelzen bringen, Zwiebel und Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden und zum Öl geben und kurz anrösten.

Den Mockduck abgiessen und leicht ausdrücken, in Mundgerechte Stücke schneiden oder reissen, den Tempeh in gleichmässige Würfel schneiden und beides in den WOK geben und ein paar Minuten anbraten.

Dann die Ocraschoten abwaschen und in gleichmässige Stücke schneiden und zusammen mit dem Mangold dazugeben und kurz anschwenken dann mit der Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen.
Die Currypaste dazu geben und gut vermischen in dem man ständig rührt und das ganze auf mittlerer Flamme einkochen lassen für ca: 5 Minuten, dann Koriander & Thaibasilikum abspülen, grob hacken und dazu geben, vermengen und von der Flamme nehmen und ziehen lassen bis zum Servieren.

Das ganze schmeckt am besten mit Basmatireis.

Als Veganer sollte man in Thailand เจ (Jay / Jeh) kennen.
Es sieht aus wie eine 17 und wird meist mit roter Schrift auf gelbem Grund abgebildet.

Wenn man als Veganer in Thailand essen möchte, sollte man sich an dieses Zeichen halten, denn es kommt der veganen Ernährung am nächsten und geht darüber sogar noch hinaus, weil das Essen den Körper und das eigene Kharma reinigen soll. Jay bedeutet: Kein Fleisch, kein Fisch und auch keine Tierprodukte (wie Fisch- oder Austernsauce).
Dazu heißt es auch, dass weder Knoblauch noch Zwiebeln in den Gerichten verwendet werden. Wenn also etwas Jay/Jeh ist, dann ist es auch vegan.

Quelle: http://veltenbummler.blogspot.de/

Und guten Appetit wünscht man sich in Thailand mit einem leisen…

Kor hai mue nee pen mue arhan tee aroi na!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.