Mit meinem veganen Jakobsweg änderte sich alles für mich….

Schon Corri ten Boom wusste.
„Ein tausend Meilen weiter Weg beginnt mit einem ersten kleinen Schritt“

Der Jakobsweg, mit knapp 500 Meilen oder 800 Kilometern den ich in diesem Jahr gelaufen bin war mein Weg für den es vor 3 Jahren einen ersten „kleinen“ Schritt bedurfte nämlich den das ich mein Leben eher unfreiwillig komplett veränderte, dabei war dieser erste kleine Schritt, der meiner eigentlichen Entscheidung etwas zu ändern danach folgten in den folgenden Jahren viele kleine aber noch mehr riesige Schritte die mein Leben komplett auf den Kopf stellten, der wichtigste & folgenschwerste war sicherlich der mich fortan nur noch Vegan ernähren zu wollen.

Ohne diesen Entschluss wäre ich den Jakobsweg niemals gelaufen, niemals hätte sich mein Leben so zum guten gewendet und nie hätte ich all das aus dieser gesegneten Perspektive eines gesunden Menschen erleben dürfen.

Mein Name ist Stefano Vicinoadio, mit bürgerlichen Namen heisse ich allerdings Stefan Nagott.
als ich krank wurde und das Vegane Experiment starte war ich 33 Jahre alt, professioneller Fotograf von Beruf und dachte das bei mir eigentlich alles ganz gut lief.

Anfang 2013 wurden bei mir zwei schwere Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule festgestellt die schon das Rückenmark eindrückte und somit Lähmungen auslösten durch eine schnelle Operation bin ich nochmal knapp am Rollstuhl vorbei gerasselt bin aber durch eine Bandscheibenprothese am Genick behindert und kann/darf meinen Beruf als Fotograf nicht mehr ausüben so dachte ich aber auch die Ärzte zu diesem Zeitpunkt noch, Frührente war Ihre Antwort auf meine Frage wie es denn nun weitergehen soll.

Ich hatte mit meinem Gewicht von um die 140 Kilogram Adipositas Phase II, also schwere Fettleibigkeit.
Ich war starker Raucher und das schon 22 Jahre lang, habe Alkohol getrunken, oft bis zu 16 Stunden am Tag gearbeitet und zudem es noch ziemlich krachen lassen an den wenigen freien Tagen in meinem Leben sowie täglich 3 – 4 l Kaffee getrunken.

Kein Wunder das mein Körper am Ende war….!

Nach Komplikationen bei der OP beschloss ich mein Leben drastisch zu ändern, ich wurde Vegan, habe das Rauchen aufgegeben, trinke seid dem keinen Schluck Alkohol mehr, Straight Edge & Sober Lifestyle bestimmen mein leben seid dem.

Auch wenn ich schon länger Vegetarisch gelebt hatte, Milch, Sahne und Co zu 99% weg lassen konnte hatte ich den letzten, Schritt mich komplett VEGAN zu ernähren noch nicht vollzogen, aber ich war auf dem WEG dahin, so wurde Stefano Vicinoadio´s Veganes Experiment geboren.

Mein für die meisten Menschen nicht auszusprechendes Künstler Pseudonym wählte ich weil ich dachte das dass ganze eine Art Hobby bleiben würde und weil Vicinoadio auseinander gerupft Sinnbildlich das selbe bedeutet wie mein echter Nachname „Nagott / Nah bei Gott = Vicinoadio / Vicino a Dio“

Mein Leitsatz ab sofort !

»Wenn du keinen Menschen töten kannst – gut ; kannst du kein Vieh und keine Vögel töten – noch besser ; keine Fische und Insekten – noch besser. Bemüh dich, soweit wie möglich zu kommen. Grüble nicht, was möglich ist und was nicht – Tu, was du mit deinen Kräften zustande bringst – darauf kommt alles an.«
Leo Tolstoi, russisischer Autor (1828-1910)

0 Gedanken zu „Mit meinem veganen Jakobsweg änderte sich alles für mich….&8220;

  1. Das, was ich jetzt hier schon lesen kann, erscheint mir schon wahnsinnig inspirierend. Ich kannte dein Veganes Projekt vorher noch gar nicht und bin durch Zufall darauf gestoßen. Ich freue mich auf jeden Fall für dich, dass du so viele große Erfolge erzielen konntest.

    Ich bin gespannt, was hier auf diesem Blog demnächst noch passiert und werde auf jeden Fall oft hier vorbeischauen. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Liebe Jenni,
      das freut mich sehr und ich hoffe ich kann das ganze auch noch etwas steigern in den nächsten Wochen und Monaten. 🙂

      Viele liebe Grüße
      Stefan

  2. Hallo Stefan,
    ich bin den Camino 2013 gelaufen – habe Deine Tweeds vorher schon in einer FB Gruppe gelesen. Ich habe großen Respekt vor dem veganen Jakobsweg – habe dort öfter mal ein vegetarisches Gericht bestellt und bekam zumindest Speckwürfel oben auf. Fleisch ist halt mitunter in Spanien ein Gewürz.
    Finde Deine Seite absolut prima und inspirierend – werde schon am Wochenende davon kochen. Hoffe ich lerne Dich mal in Hamburg kennen.
    Herzliche Grüße und buen camino
    Kai
    P.S. Never forget the yellow arrows in your life

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.